„Demon’s Souls Remake“ wurde inoffiziell auf dem PC mit bis zu 120 FPS zum Laufen gebracht, doch dieses Ergebnis stammt nicht aus einer offiziellen PC-Version. In einer Demonstration von „Geralt Benchmarks“ lief das Spiel über die inoffizielle Übersetzungsschicht „KytyPS5“ auf einer GeForce RTX 5070 und einem AMD Ryzen 7 9800X3D. Die hohe Bildrate wurde von merklichen Rucklern begleitet, weshalb der maximale FPS-Wert allein nicht das gesamte Spielerlebnis widerspiegelt.
Drei gezeigte Leistungsszenarien
In der Demonstration wurden mehrere unterschiedliche Ergebnisse festgehalten, die sich nicht zu einem einzigen Gesamttest zusammenfassen lassen:
- Bei einer Auflösung von 1440p und mit 2x DLSS Frame Generation erreichte das Spiel mehr als 100 FPS.
- Im 1080p-Abschnitt wurden mit Frame Generation bis zu 120 FPS gezeigt.
- Mit den in der Demonstration angegebenen PS5-Einstellungen stieg das Ergebnis desselben RTX-5070-Systems zeitweise auf über 70 FPS.
Das 1440p-Ergebnis steht in direktem Zusammenhang mit 2x DLSS Frame Generation. Das bedeutet, dass der Wert von mehr als 100 FPS nicht aus einem separaten Test mit deaktivierter Frame Generation stammt. Die Quelle nennt keine zugrunde liegende Bildrate unter denselben Bedingungen, weshalb sie nicht direkt mit dem gezeigten Ergebnis von mehr als 100 FPS verglichen werden kann.
Im 1080p-Abschnitt mit Frame Generation lief das Spiel die meiste Zeit mit ungefähr 120 FPS. Daher darf dieser Wert nicht als Ergebnis dargestellt werden, das ohne Frame Generation erreicht wurde.
Warum dies kein direkter Vergleich mit der PS5 ist
Der offizielle Leistungsmodus der PS5 läuft mit einer Auflösung von 1440p und ist auf 60 FPS begrenzt. Die inoffizielle PC-Ausführung kann zwar deutlich höhere Werte auf dem FPS-Zähler anzeigen, die höchsten Zahlen wurden jedoch unter anderen Bedingungen erreicht: Beim 1440p-Test kam 2x DLSS Frame Generation zum Einsatz, während die 120 FPS mit Frame Generation bei einer Auflösung von 1080p aufgezeichnet wurden.
Einen näherliegenden Vergleich bietet der Test mit den beibehaltenen PS5-Einstellungen. Dabei überschritt das System mit RTX 5070 und Ryzen 7 9800X3D zeitweise die Marke von 70 FPS. Dieser Wert wird jedoch weder als Durchschnitt noch als konstantes Leistungsniveau oder Ergebnis für das gesamte Spiel angegeben. Er bestätigt lediglich, dass die Bildrate zu bestimmten Zeitpunkten der Demonstration auf über 70 FPS stieg.
Hohe FPS beseitigen die Ruckler nicht
Im Video sind Ruckler zu erkennen. Dem Autor der Quelle erschienen sie nicht so ausgeprägt, dass sie das Spielerlebnis vollständig beeinträchtigen würden. Dabei handelt es sich jedoch um eine subjektive Einschätzung der Demonstration und nicht um einen gemessenen technischen Wert.
Die Quelle beschreibt den 1080p-Abschnitt als über weite Strecken flüssig und mit ungefähr 120 FPS laufend, im Video sind jedoch ebenfalls Ruckler zu erkennen. Die Quelle liefert weder ein Frametime-Diagramm noch Angaben zur Häufigkeit der Ruckler oder zu den niedrigsten FPS-Werten. Daher lässt sich das Ausmaß des Problems nicht genau beurteilen.
Die PS5-Version hebt sich in diesem Vergleich nicht durch die höchste Bildrate, sondern durch ihre Konstanz ab. Obwohl ihr Leistungsmodus auf 60 FPS begrenzt ist, wird die Performance in der Quelle als äußerst stabil beschrieben. Der derzeitige Unterschied beschränkt sich also nicht auf einen Vergleich zwischen 60 und 120 FPS: Die inoffizielle PC-Ausführung erreicht höhere Werte, doch in den Videoaufnahmen sind zugleich Leistungsprobleme zu erkennen.
