Gears of War E-Day Kampagne

„Gears of War: E-Day“ führt die Reihe zurück zu den ersten Stunden der Locust-Invasion. Drei Tage und Nächte lang versuchen Marcus Fenix, Dom Santiago und die neuen Mitglieder ihres Trupps, den Angriff auf Kalona zu überleben und das wahre Ausmaß der Bedrohung für die Menschheit zu begreifen.

Es handelt sich größtenteils um eine lineare Actionkampagne, die auf Deckungsgefechten, situationsabhängigen Waffen und Nahkampf basiert. In den größeren Stadtgebieten gibt es mehrere Routen, Nebenaufgaben und Sammelobjekte.

Eine Katastrophe, über die wir bislang nicht alles wussten

Der Emergence Day ist ein zentrales Ereignis in der Welt von „Gears of War“: Die aus dem Untergrund hervorgebrochenen Locust trafen die Welt unvorbereitet und lösten eine Katastrophe aus, die Sera für immer veränderte. Bislang wurde die Geschichte dieser schicksalhaften Nacht nicht ausführlich erzählt.

„E-Day“ konzentriert sich auf die Zeit, in der die Menschheit erstmals auf die Locust trifft. Marcus, Dom und ihre Gefährten versuchen, den Angriff auf Kalona zu überleben und das Ausmaß der Bedrohung zu erfassen. In der offiziellen Präsentation wird bereits ab dem Prolog die Mischung aus Action und Horror hervorgehoben.

Für Fans der Reihe liegt der größte Reiz darin, den bislang nicht vollständig gezeigten Beginn des Konflikts mit Marcus und Dom mitzuerleben. Die Quelle erklärt nicht, wie ausführlich das Spiel die Vorgeschichte der Charaktere und Organisationen sowie den Kontext der Welt von Sera vermittelt.

Deckung rettet Leben, aber nicht in jedem Kampf

Das Kampfsystem basiert weiterhin auf den für die Reihe typischen Deckungsgefechten. Auf offenem Gelände können selbst wenige Gegner vom Typ „Drone“ erheblichen Schaden anrichten. Sich sicher zwischen Hindernissen zu bewegen, ist deshalb keine bloße Zusatzoption, sondern eine wichtige Voraussetzung fürs Überleben. Nach schwerem Schaden muss sich unter Umständen auch ein Truppmitglied in Gefahr begeben, um den Spieler wiederzubeleben.

Das Spiel dürfte nicht dazu ermutigen, pausenlos in die Offensive zu gehen. In manchen Situationen ist es klüger, die Position zu halten, auf herannahende Gegner zu warten und sie einzeln auszuschalten. Diese Regel gilt jedoch nicht für jede Begegnung. Die Quelle erwähnt einen frühen Kampf gegen einen Brumak mit einer Kettenwaffe, bei dem eine Deckung allein nicht genügend Schutz bietet. In diesem Fall muss sich der Trupp aufteilen, in Bewegung bleiben und versuchen, die Aufmerksamkeit des Gegners umzulenken.

Aufgrund der unterschiedlichen Begegnungen muss das Kampftempo immer wieder angepasst werden. Mal gilt es, einen Bereich geduldig zu kontrollieren, mal muss eine Position schnell aufgegeben werden – selbst wenn die Waffe gerade klemmt. Spieler müssen nicht nur ihre Ziele im Blick behalten, sondern auch einschätzen, ob die gewählte Deckung tatsächlich vor der jeweiligen Bedrohung schützt.

Auch das Blindfeuern aus der Deckung kehrt zurück. Wer präzise zielen will, muss sich aus der Deckung lehnen und wird dadurch zu einem leichteren Ziel. Blindes Feuer ermöglicht es dagegen, einen zu nahe gekommenen Gegner mit geringerem Risiko unter Druck zu setzen. Es ist nützlich, wenn der Weg in den Nahkampf zu gefährlich ist oder einige Sekunden zur Erholung benötigt werden. Es ersetzt kein präzises Schießen, kann aber in einem kritischen Moment dabei helfen, die Position zu halten.

Die Waffenwahl sollte zur Situation passen

Das Arsenal von „E-Day“ wird als stark von der jeweiligen Kampfsituation abhängig beschrieben. Der „Chainsaw Lancer“ ist eine vielseitige Waffe für kurze und mittlere Distanzen und verfügt über ein verbesserbares Magazin. Die „Gnasher“ verursacht aus nächster Nähe hohen Schaden, während das „Longshot Sniper“ Angriffe aus großer Entfernung ermöglicht und widerstandsfähigere Gegner wie einen Boomer schwächen kann, bevor sie näher kommen.

Die in Kalona verteilten Waffendepots ermöglichen es, die aktuelle Ausrüstung zu wechseln und dadurch verschiedene Spielstile auszuprobieren. Die Quelle empfiehlt außerdem, zu experimentieren und gemeinsam mit Freunden die Rollen zu tauschen, liefert jedoch keine näheren Einzelheiten zu den Koop-Modi oder deren Funktionsweise.

Zu Beginn des Spiels steht zunächst der Nahkampf im Mittelpunkt. Spieler lernen, ein Metallrohr und die „Snub“-Pistole einzusetzen, das Gewicht der Schläge zu spüren und Gegner sowohl von vorn als auch von hinten anzugreifen. Später werden die Grundlagen des Nahkampfs auf den „Chainsaw Lancer“ übertragen. Die Mechanik selbst wird als eines der nützlichsten Hilfsmittel zum Überleben präsentiert.

Ein linearer Weg mit sinnvollen Abstechern

Die Kampagne ist in erster Linie linear aufgebaut, doch einige Bereiche von Kalona bieten mehr Bewegungsfreiheit. Dort können mehrere Routen zum Hauptziel führen, während Nebenwege mitunter zusätzliche Aufgaben bereithalten. Dabei hilft der Trupp anderen Einheiten, Zivilisten oder trägt auf andere Weise zur Rettung der Stadt bei.

Diese Aufgaben sind nicht nur erzählerische Einschübe. Sie liefern weitere Informationen über die größeren Zusammenhänge und belohnen Spieler häufig mit einer Waffenmodifikation. Ein Abstecher vom direkten Weg kann die Geschichte somit vertiefen und zugleich einen praktischen Vorteil für spätere Kämpfe bringen.

Ergänzt wird die Erkundung durch Sammelobjekte. Beim Betreten eines neuen Stadtgebiets kann ein auffälliges Tonsignal darauf hinweisen, dass sich in der Nähe ein Fundstück befindet. Erwähnt werden unter anderem COG-Rüstungen, Marken und einfachere Alltagsgegenstände wie eine Suppendose. Zu jedem Objekt gibt es einen kurzen Eintrag zur Geschichte der Spielwelt, wobei einige dieser Texte von den Truppmitgliedern selbst verfasst wurden. Das richtet sich an Spieler, die die Katastrophe nicht nur durch die zentralen Schlachten, sondern auch anhand persönlicherer Details kennenlernen möchten.

Was hebt die offizielle Präsentation hervor?

  • Die Geschichte behandelt die ersten Stunden des Emergence Day und den bislang nicht ausführlich gezeigten Beginn des Konflikts.
  • In den Kämpfen sind Deckung, die Wahl der Position und der richtige Zeitpunkt für einen Stellungswechsel entscheidend.
  • Schusswechsel werden mit Nahkampf und Waffen für unterschiedliche Situationen kombiniert.
  • In den größeren Gebieten von Kalona gibt es mehrere Routen und optionale Ziele.
  • Die Mischung aus Action und Horror wird bereits ab dem Prolog betont.

Verfügbarkeit und wichtige Informationslücken

„Gears of War: E-Day“ ist für „Xbox Series X|S“ und PC über „Xbox“ und „Steam“ erschienen. Das Spiel ist außerdem über „Game Pass“ verfügbar und unterstützt „Xbox Play Anywhere“, wodurch es sich ohne zusätzliche Kosten sowohl auf der Konsole als auch auf dem PC spielen lässt.

Die vorliegende Quelle enthält keine Angaben zur Länge der Kampagne, zum Preis, zum technischen Zustand, zu Leistungsunterschieden zwischen den Plattformen oder zur vollständigen Liste der Modi. Ebenso fehlen unabhängige Einschätzungen, anhand derer sich beurteilen ließe, wie konsequent die versprochene Action- und Horroratmosphäre umgesetzt wird. Da es sich um eine offizielle Präsentation handelt, vermittelt sie einen guten Eindruck von der Ausrichtung des Spiels, erlaubt jedoch keine abschließende Bewertung der Umsetzungsqualität.

Welche Schlüsse lässt die offizielle Präsentation zu?

Der offiziellen Präsentation zufolge ist „E-Day“ eine größtenteils lineare Kampagne über den Beginn der Locust-Invasion. Ergänzt werden die Deckungsgefechte durch ein auf unterschiedliche Situationen zugeschnittenes Arsenal, Nahkampf, Nebenaufgaben und Fundstücke, die die Geschichte der Spielwelt vertiefen.

Allein anhand dieser Quelle lassen sich der Umfang der Kampagne, die technische Stabilität, sämtliche Spielmodi und die allgemeine Qualität der Umsetzung nicht beurteilen. Dafür wären zusätzliche und unabhängige Informationen erforderlich.