Mit Patch 2.0 für „Arc Raiders“ lassen sich die leuchtenden Elemente des Rucksacks ausschalten, die Karte kann auch bei einem zu Boden gegangenen Charakter geöffnet werden und es steht mehr Lagerplatz zur Verfügung. PC Gamer weist außerdem darauf hin, dass das „Frozen Trails“-Update verschneite Berge und einen Enterhaken hinzugefügt hat.
Was ist das für ein Spiel?
„Arc Raiders“ ist ein Extraction-Shooter. Die Quelle beschreibt die Suche nach Vorräten in einer rauen, eisigen Umgebung, in der andere Spieler, denen man begegnet, angreifen können – es aber nicht zwangsläufig tun. Zum Spielerlebnis gehören somit zumindest teilweise die Ungewissheit bei Begegnungen mit anderen Menschen und der Versuch, unentdeckt zu bleiben.
Was bringen „Frozen Trails“ und Version 2.0?
Das „Frozen Trails“-Update brachte verschneite Berge und einen Enterhaken ins Spiel. In der Quelle wird der Haken als Hilfsmittel erwähnt, das bei einem Fluchtversuch eingesetzt werden kann. Weitere Informationen zur Steuerung, zu den Einsatzmöglichkeiten oder zum Aufbau der neuen Umgebung werden jedoch nicht genannt.
Neben diesen Neuerungen bietet Version 2.0 zahlreiche kleinere Anpassungen. Folgende Änderungen sind bestätigt:
- die leuchtenden Elemente des Rucksacks können ein- oder ausgeschaltet werden;
- die Karte lässt sich auch dann öffnen, wenn der Charakter zu Boden gegangen ist;
- die maximale Lagerkapazität ohne Expeditionsboni beträgt nun 328;
- neue kontextabhängige Charakteranimationen wurden hinzugefügt;
- beim Sprechen über den Näherungs-Voice-Chat bewegt sich der Mund des Charakters;
- ein Charakter, der eine Zeit lang mit voller Geschwindigkeit sprintet, wirkt stärker erschöpft.
Die Quelle erwähnt außerdem Fehlerbehebungen, geht darauf jedoch nicht näher ein. Anhand dieser Informationen lässt sich daher nicht beurteilen, wie viele Probleme behoben wurden und in welchem technischen Zustand sich das Spiel derzeit befindet.
Warum ist der Schalter für die Rucksackbeleuchtung nicht nur ein kosmetisches Detail?
Die Möglichkeit, die leuchtenden Elemente des Rucksacks auszuschalten, klingt nach einer kleinen Änderung, hängt jedoch unmittelbar mit der Sichtbarkeit zusammen. In der Quelle wird diese Funktion im Kontext der Suche nach Vorräten und der Möglichkeit, entdeckt zu werden, behandelt. Es werden allerdings keine Vergleiche oder Messwerte genannt, anhand derer sich behaupten ließe, dass ausgeschaltete Lichter einen konkreten Wettbewerbsvorteil bieten.
Entscheidend ist, dass die leuchtenden Elemente nicht einfach entfernt wurden. Spieler können selbst entscheiden, ob sie angezeigt werden sollen. Wer den visuellen Effekt des Rucksacks beibehalten möchte, muss nicht darauf verzichten, während Spieler, die einen weniger auffälligen Charakter bevorzugen, die Beleuchtung ausschalten können. Es handelt sich um eine kleine Komfortverbesserung, die mehr Wahlfreiheit bietet.
Die Karte und der größere Lagerplatz
Seit Version 2.0 kann die Karte auch bei einem zu Boden gegangenen Charakter geöffnet werden. Die Quelle erklärt nicht, welchen Einfluss dies auf konkrete Situationen hat, weshalb der Funktion keine unbestätigten taktischen Vorteile zugeschrieben werden sollten. Bestätigt ist lediglich, dass ein zu Boden gegangener Spieler nun die Karte öffnen kann.
Auch die maximale Lagerkapazität wurde erhöht. Ohne Expeditionsboni liegt sie nun bei 328. Da die Quelle die vorherige Obergrenze nicht nennt, lässt sich nicht genau sagen, wie umfangreich diese Erhöhung ausfällt. Bestätigen lässt sich lediglich der neue Höchstwert, nicht jedoch dessen praktische Auswirkung auf jeden einzelnen Spieler.
Neue Charakteranimationen
Ein Teil der Arbeiten an Version 2.0 betrifft die Art und Weise, wie Charaktere auf ausgeführte Aktionen reagieren. Ein Charakter, der eine Zeit lang mit voller Geschwindigkeit gesprintet ist, soll stärker erschöpft wirken. Bei der Nutzung des Näherungs-Voice-Chats bewegt sich zudem sein Mund. Diese Änderungen erweitern die Reaktionen der Charaktere auf das Sprinten und das Sprechen über den Näherungs-Voice-Chat.
Spielerzahlen und kostenloses Wochenende
PC Gamer berichtete, dass die durchschnittliche Spielerzahl von „Arc Raiders“ zum Zeitpunkt der Veröffentlichung deutlich gestiegen war, und führte als wahrscheinlichen Grund für diesen Zuwachs das damals laufende kostenlose Wochenende an.
